Glücklichsein

Gestern Abend wollte ich nur nach Hause. Ich war genervt, die Straßen voll, der Bürger konnte nicht Auto fahren und mittendrin: ich.

Und dann lief im Radio der nachfolgende Beitrag. Die Anleitung zum Glücklichsein. Kam irgendwie im richtigen Moment und hat mich vielleicht auch deswegen so angesprochen.

Auf jeden Fall ging es mir und meiner Laune danach ein wenig besser. Vielleicht ist ja auch für Dich etwas?

20.11.2013
Autor: Sobetzko, Florian
Ort: Aachen

Großzügigkeit

Reden wir mal über Rezepte zum Glücklichsein. Da gibt es in jedem Leben eine Menge Sachen, die hat man nicht in der Hand oder kann sie nur schwer beeinflussen. Eine Sache, die Du aber auf jeden Fall beeinflussen kannst, ist Deine Großzügigkeit. Großzügige Menschen sind glücklicher als knauserige, geizige Leute. Großzügige Menschen verschenken was, freuen sich für andere, sind nicht ständig mit dem eigenen Zukurzgekommensein beschäftigt.

Man muss auch mal gönnen können, das ist viel zu wenig! Hau was raus, verschenk was, tu was Gutes. Und ganz wichtig: Nimm nicht irgendwelche Enttäuschungen als Ausrede, geizig zu sein. Es gibt immer tausend Gründe, irgendwelchen Leuten oder Organisationen gerade nichts geben zu wollen: Was bringt das schon, wenn nur ich großzügig bin und alle anderen nur an sich denken? Wir sind doch nicht die Caritas Hey, ich gebe mein Geld auch lieber für Menschen in Not als für Bischofsbadewannen.

Und ich kann es Dir nicht beweisen, aber Du kannst es ausprobieren: Sei mal drei Tage lang extrem großzügig und checke dann, wie es Dir geht. Verschenke Geld, Schokolade, Blumen, Lächeln, ein Mittagessen, einen Kaffee, halte Türen auf, lasse Leute an der Fleischtheke vor, lobe Menschen für Ihre Talente oder ihre Freundlichkeit, gib mal einen aus oder drei, siehe Fehler nach und gewähre Vorfahrt, Spende was für’n guten Zweck

Ich verspreche Dir, das werden drei großartige Tage.

Florian Sobetzko, Aachen

Autor(in): Sobetzko, Florian

https://www.facebook.com/kirchein1live?fref=ts

 

Das Georgswerk in Duisburg

Heute hab ich es in Angriff genommen und die in der vergangenen Woche aussortierten Kleidungsstücke zum Georgswerk gebracht.

Tolles Wetter hatte ich mir ausgesucht, denn es goss in Strömen und so hat es mir besondere Freude bereitet, mit den Kisten auf dem Arm um die Pfützen im Pfarrhof drum herum zu hopsen.

Das Georgswerk kümmert sich hier in Duisburg direkt “vor Ort” um die Belange von vielen Menschen.

Es ist die Sozialinitiative der Pfadpfinder der Abtei Hamborn. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf Gesundheitsfragen, Gesundheitsprävention. In Kursen zur ersten Hilfe, zur Kinderbeaufsichtigung, Pflegeberatung aber auch Rettungshelferaufgaben wird dem Wohnumfeld ein umfassendes Kursprogramm angeboten.

Aber natürlich gibt es auch Maßnahmen zur Stadtteilsozialarbeit, Jugendarbeit, Hausaufgabenhilfe, Bewerbungstraining und der Möglichkeit, Sozialstunden abzuleisten.

Dass diese Aufgabe ernst genommen wird, durfte ich selbst erfahren, als ich pitschnass dann auf einen wärmenden Kaffee eingeladen wurde und in die Küche gebeten wurde, in der sich auch schon andere Gemeindemitglieder eingefunden hatten. Toll!

Wer sich weiter darüber informieren oder gar auch etwas selber tun will:

Homepage des Georgswerk
Facebookseite des Georgswerk

 

Gefilzte Tasche

Ich habe mich endlich an die gefilzte Tasche gewagt.

Um genau zu sein, ist sie strickgefilzt.

Die Machart ist relativ einfach:

Gestrickt wird mit Maschinenfilzwolle. Ich habe direkt mehrfarbige genommen. Das spart die Farbwechsel.
Rundnadel Stärke 8

Je nach gewünschter Größe wird nun angeschlagen:

100-120 Maschen

Glatt rechts Stricken bis das Teil ca. 43-45 cm Höhe erreicht.

Die Tasche mit einem Filzwollefaden zusammennähen:

Die 43 cm sind dann die Breite. Die 100-Maschen-Kante gedrittelt falten, sodass 1/3 den Taschenüberschlag bilden.

So muss nur rechts und links eine Seitennaht geschlossen werden.

Jetzt braucht die Tasche noch Träger.
Hier kann man wählen.
Entweder nimmt man einen alten Steigbügelriemen und verarbeitet ihn zum Träger oder man strickt.

Der Lederriemen kann natürlich erst nach dem Filzen angenäht werden.

Für den gestrickten Träger noch mal 12 Maschen anschlagen und kraus rechts Stricken, bis der Streifen 240-250 cm lang ist.

Wie sehr die Wolle beim Stricken schrumpft, könnt ihr der jeweiligen Knäuelbanderole entnehmen. Ggf müsst ihr dann die Länge des Trägers auf eure Größe anpassen.

Träger annähen.

Dann das Ganze in die Waschmaschine und nach Wollanleitung filzen. Meist soll man 1-3 Tennisbälle zugeben.

Ich habe beim Trocknen ne große Tupperdose in die Tasche gesteckt, damit sie Form bekommt und behält.

Reine Strickzeit: etwa 8-10 Stunden.
Ich habe in Etappen gestrickt.

Und so sieht die Tasche fertig aus, die mittlerweile eine neue (hoffentlich damit glückliche) Besitzerin hat:

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